Das Jodlerfest von A bis Z
Das Eidgenössische Jodlerfest ist das grösste Volksfest in diesem Sommer in Basel. Es ist ein Fest für Basel und gleichzeitig eines für die ganze Schweiz. Da das letzte Eidgenössische Jodlerfest 1924, also vor über 100 Jahren in Basel, stattfand, ist dieser Anlass für die Bevölkerung in der Stadt eine neue Erfahrung. Es gibt sicher viele Fragen, die wir hier gerne beantworten.
A – Anreise
Das Eidgenössische Jodlerfest Basel findet in einer grossen Schweizer Stadt statt. Entsprechend sind die Anreise mit dem Zug und der Nahverkehr in der Stadt mit Tram und Bus ideal. Die Aktiven reisen mit SBB-Bahnkarte als Bestandteil der Festkarte nach Basel. Auch in den verschiedenen Besucherfestsets ist der ÖV in der Region Basel inbegriffen. Details.
B – Bargeld
Am Eidgenössischen Jodlerfest in Basel ist Bargeld für die Zahlungen willkommen. Weitere Zahlungsmöglichkeiten sind TWINT oder die Bezahlung mit Kreditkarten und Debitkarten.
C – Chinesisch / Fachchinesisch
Die wichtigsten Begriffe rund um das Jodeln, Alphornblasen und Fahnenschwingen haben wir auf einer Website zusammengestellt. Dort findet man allerlei Wissenswertes zum urschweizerischen Brauchtum. Mehr
D – Duzen
Am Jodlerfest duzt man sich! In der Jodler-, Alphornbläser- und Fahnenschwinger-Familie begegnet man sich auf Augenhöhe – Aktive, Besucherinnen und Besucher. Man kommt leicht mit anderen ins Gespräch und erlebt die Vielfalt der Schweizer Dialekte. Ein Eisbrecher, um Kontakt zu schaffen, ist die Frage nach der Tracht.
E – Eintritte
Der Zugang zum Festgelände ist frei. Das Einzige, für das man am Eidgenössischen einen Eintritt in Form eines Armbändelis für das Handgelenk benötigt, ist der Besuch der Bewertungsvorträge. 1200 Vorträge vor einer Jury finden am Freitag und Samstag in Konzertkirchen, Konzertsälen oder Schulanlagen (Alphornblasen und Fahnenschwingen) statt. Mehr.
F – Festabzeichen
Es ist Ehrensache, dass die Besucherinnen und Besucher wie die Aktiven selbst als Sympathiebekundung das offizielle Festabzeichen tragen, das in Basel liebevoll Jodlerfest-Blaggedde genannt wird. Das Abzeichen aus Kupfer kostet 10 Franken und ist im Vorverkauf und am Fest selbst an den Infoständen, bei den Vortragslokalen und bei den mobilen Verkaufsteams erhältlich. Mehr.
Festführer
Den offiziellen Katalog mit allen Infos rund um das Fest inklusive den Zeiten der rund 1200 Bewertungsvorträgen in den zehn Vortragslokalen nennt man traditionsgemäss Festführer. Dieses handliche Buch mit 300 Seiten kostet 12 Franken Mehr.
G – Geduld
Wer ans Jodlerfest kommt, sollte sich Zeit nehmen. Erfahrungsgemäss ist das Interesse bei den Vortragslokalen gross. Da ein Grossteil der Besucherinnen und Besucher bei den Vorträgen ihrer Lieblinge dabei sein möchte, zirkuliert man. Nach jedem Vortrag öffnen sich die Türen. Obwohl Basel im Vergleich zu anderen Jodlerfesten sehr grosse Lokale hat, kann es sein, dass man vor einem Lokal einige Minuten warten muss, bis man hinein kann.
Gepäckaufbewahrung
Ein eigentliches Gepäckdepot gibt es am Eidgenössischen Jodlerfest in Basel nicht. In der Regel kann man bei allen Hotels sein Gepäck bis zur Abreise deponieren. Dies ist auch bei den Massenlagern in den Turnhallen möglich. Eine beschränkte Anzahl Schliessfächer gibt es beim Bahnhof Basel SBB.
H – Hunger und Durst
Für das gesellige Beisammensein, Feiern und Festen gibt es mitten in der Basler Innenstadt ein grosses Festgelände. Unterteilt wird es in drei Zonen. Es sind dies das Jodlerdorf auf dem Petersplatz, die Jodlermeile beim angrenzenden Petersgraben und der Jodlerberg – das Gebiet mit vielen Altstadtgassen mit Namen wie Spalenberg, Nadelberg, Heuberg oder Gemsberg. Überall wird es eine grosse Anzahl kleiner und grösserer Festbeizen und Stände haben, um alle am Eidgenössischen zu verköstigen.
I – International
Jodlerklubs gibt es auch in fernen Ländern. Wie einst die Menschen aus den Bergregionen zur Arbeit nach Basel kamen und hier Jodlerklubs gründeten, haben sich auch Auslandschweizerinnen und Auslandschweizer in der Fremde organsiert, um ihr traditionelles Brauchtum zu pflegen. Deshalb besuchen auch Jodlerklubs aus Australien, Neuseeland und Japan das Fest in Basel.
J – Jodler-Express
Der schnellste Weg vom Bahnhof Basel SBB zum Jodlerdorf und zurück ist die Fahrt mit dem Jodler-Express. Dieser Gelenkbus fährt ohne Zwischenstopp alle 10 Minuten zwischen dem Bahnhof und dem Festgelände. Mehr.
K - Klassierungsliste
Die Jury vergibt für die Bewertungsvorträge in Kirchen und Konzertsälen eine Bewertung in Form eines Berichts oder einer Klassierung mit den Noten von 1 bis 4 ab. Am Sonntag nach dem Festakt werden Klassierungslisten auf dem Festgelände und an den Infoständen verkauft. Am Sonntagnachmittag sind die Klassierungen zudem online auf www.jodler.guide abrufbar.
L – Lageplan
Das Festgelände und die Lokale für die Vorträge der Aktiven befinden sich alle zentral in der Basler Innenstadt. Ebenso zentral ist das Festgelände bestehend aus Jodlerdorf, Jodlermeile und Jodlerberg. Einen Überblick findet man auf dem Situationsplan.
M – Mehrweggeschirr
Bei den Festbeizen im Jodlerdorf, auf der Jodlermeile und am Jodlerberg kommt Mehrweggeschirr zum Einsatz. Für dieses Geschrirr wird ein Depot von CHF 2.– erhoben.
Mitjodeln
Für Hühnerhautmomente sorgen im Jodlerdorf oder in den Gassen des Jodlerberges spontane Jodelgesänge. Wenn ein sogenannter Naturjutz angestimmt wird (ein Jodel ohne Text), stimmen alle mit ein. Auch Besucherinnen und Besucher dürfen sich spontan mit Liegetönen in ihrer Stimmlage in die Harmonien einbringen.
N – Notfälle
Für medizinische Notfälle ist ein Sanitätsdienst vor Ort im Einsatz. Wir empfehlen allen Aktiven, den Besucherinnen und Besuchern, vor dem Fest gratis die App EchoSOS herunterzuladen. Damit kann man per Knopfdruck Hilfe anfordern. Die Rettungsleute erhalten gleichzeitig Koordinaten, um rasch und zielgenau Hilfe zu leisten. Mehr.
Nähstübli
Hilfe bei abgerissenen Knöpfen, Ausbesserungen, geplatzten Nähten an Trachten und rutschenden Socken bietet das Flickstübli. Es befindet sich im Kollegienhaus der Universität gleich neben dem Jodlerdorf. Mehr.
O – Offizielle Akte
Zu den offiziellen Akten am Jodlerfest in Basel zählen die Eröffnungsfeier vom 26. Juni 2026 um 14 Uhr auf dem Petersplatz sowie der Festakt vom Sonntagmorgen. 28. Juni 2026 um 10 Uhr auf dem Basler Marktplatz. Der Zugang zu beiden Veranstaltungen ist frei.
ÖV in der Stadt
Das Jodlerfest ist mit den öffentlichen Verkehrsmitteln gut erschlossen. Diverse Trams fahren ab dem Bahnhof Basel SBB in die Innenstadt. Zudem fährt ab dem Bahnhof SBB der Jodler-Express, ein Gelenkbus, der Nonstop zwischen dem Bahnhof SBB und dem Jodlerdorf verkehrt.
P – Partner
Ein nationaler Grossanlass wie das Eidgenössische Jodlerfest kann nur dank Sponsoren, Partnern und Beiträgen der öffentlichen Hand erfolgreich durchgeführt werden. Die grosse Familie der Jodlerinnen, Jodler, Alphornbläserinnen und -bläser sowie der Fahnenschwingerinnen und Fahnenschwinger bedankt sich bei allen, die das 32. Eidgenössische Jodlerfest Basel unterstützen. Mehr
Q – Querbeet
Wer noch nie an einem Jodlerfest war, wird überrascht sein. Am besten begibt man sich gwunderig und ohne Vorurteile auf das Festgelände und lässt sich von den Eindrücken überwältigen. Wer eintaucht in die einzigartige Atmosphäre mit urschweizerischen Klängen, erfährt Herzlichkeit, Geselligkeit und lernt Menschen kennen mit den unterschiedlichsten Dialekten, Trachten und Jodelarten aus allen Landesgegenden.
R – Reden / Festreden
Am Sonntagmorgen des Festes um 10 Uhr findet der offizielle Festakt statt. Bei dieser farbenfrohen Zeremonie mit Gesang und Musik werden viele prominente Gäste und Ansprachen erwartet. Mit Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider ist auch eine Vertreterin der Landesregierung an dieser feierlichen Zeremonie dabei. Ebenfalls ein festlicher Akt ist die Eröffnungsfeier vom Freitag, 26. Juni 2026 um 14.00 Uhr im Jodlerdorf auf dem Petersplatz.
S – Souvenirs
Neben den hoffentlich vielen positiven Begegnungen mit Aktiven aus der ganzen Schweiz, die lange in bester Erinnerung bleiben, kann man sich Souvenirs kaufen. Wir empfehlen die offizielle Läckerli-Dose sowie unsere Fanartikel wie Caps, Classic Bags, Fächern, Sonnenbrillen und T-Shirts, die am Fest selbst und online zu kaufen sind. Zum Fanshop
T – Toiletten
Insbesondere für Frauen in wertvollen Trachten ist eine saubere Toilette wichtig. Es gibt zahlreiche temporäre WC-Anlagen mit Wasserspülung. Auch die Toiletten der regulären Restaurants im Festgebiet dürfen ohne Konsumation und ohne schlechtes Gewissen genutzt werden.
U – Umzug
Der grosse Festumzug mit rund 2500 Teilnehmenden in 80 Formationen findet am Festsonntag, 28. Juni 2026 statt. Start ist um 14.00 Uhr. Die Route führte vom Basler Münster via Freie Strasse und Markplatz über die Mittlere Rheinbrücke bis zur Messe. Mehr.
V – Vorträge
Die insgesamt 1200 Vorträge vor der Jury sind die Höhepunkte der Aktiven. Hier vermischen sich Anspannung, Konzentration und Glücksmomente. Monatelang wird für diesen Auftritt intensiv geübt, um möglichst die Bestnote zu erlangen. Mehr.
W – Wadenkrämpfe
Wer zu Fuss vom Markplatz zum Jodlerdorf gehen möchte, muss sich auf einen kurzen Aufstieg gefasst machen. So idyllisch die Gassen in den Basler Bergen sind, so steil sind sie, weshalb man sich Zeit lassen sollte und unterwegs bei einem der vielen Festbeizli und Ständen einkehren. Mit dem Tram Nr 3 kann man ebenso zum Jodlerdorf fahren, wie mit dem Jodler-Express, dem Bus der ohne Zwischenstopp zwischen dem Bahnhof Basel SBB und dem Festgelände auf dem Petersplatz verkehrt.
X – das Kreuz
Das Schweizerkreuz ziert viele Fahnen, die am Fest zu sehen sind. Das Fahnenschwingen hat eine lange Tradition. Neuesten Erkenntnissen zufolge waren es hierzulande die Älpler aus den Zentralschweizer Kantonen, welche schon vor dem 16. Jahrhundert kurzstielige Fahnen schwangen. Mehr.
Y – Yodel
Auch aus der Romandie kommen viele Aktive sowie Besucherinnen und Besucher ans Eidgenössische nach Basel. Ein Grossteil unserer Websites ist deshalb in französischer Sprache gehalten. Details
Z – Zahlungsmittel
Am Eidgenössischen Jodlerfest in Basel kann man mit allen gängigen Zahlungsmitteln bezahlen. Bargeld, TWINT, Debit- und Kreditkarten sind fast überall möglich. Ausnahmen sind evtl. kleine Beizli oder Verpflegungsstände, die von Vereinen geführt werden.