Die Jodlerfamilie feierte trotz Rekordhitze in Basel

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Mit dem grossen Festumzug ist am Sonntag das dreitägige 32. Eidgenössische Jodlerfest in Basel zu Ende gegangen. Unter dem Motto «Stadt und Land mitenand» haben annähernd 200’000 Besucherinnen und Besucher mit den rund 12’000 Aktiven gemeinsam gefeiert. Trotz Rekordtemperaturen von nahezu 40 Grad war die Stimmung das ganze Wochenende grossartig.

Dass auch eine grosse Schweizer Stadt ein Fest für urschweizerischen Brauchtum austragen kann, bewiesen die Organisatoren des 32. Eidgenössischen Jodlerfests in Basel. Denn ein rundum gelungener Anlass mit vielen schönen Momenten und guter Stimmung ging am Sonntagabend zu Ende.

Erfahrungsgemäss ist es an Jodlerfesten jeweils sehr heiss aber in Basel kletterte das Thermometer sogar noch weiter, was der guten Stimmung keinen Abbruch tat. Die Lokale für die rund 1200 Bewertungsvorträge im Jodeln, Fahnenschwingen und Alphornblasen waren durchwegs bis auf den letzten Platz besetzt. Für das Volksfest wurde zudem in der Basler Innenstadt ein Festareal bestehend aus Jodlerdorf, Jodlermeile und Jodlerberg eingerichtet. Tausende von Menschen strömten vor allem am Samstag dorthin.

Der Präsident des Organisationskomitees, Dr. Carlo Conti, zieht eine positive Bilanz des Festes und zeigt sich erfreut über den grossen Publikumsaufmarsch. «Der erhoffte Dialog zwischen städtischen Besucherinnen und Besucher sowie den Aktiven aus allen Landesteilen hat zu meiner Freude intensiv stattgefunden», zeigt er sich zufrieden. «Das Motto des Basler Jodlerfests ‘Stadt und Land mitenand’ wurde in jeder Hinsicht umgesetzt.»

Glücklich über den erfolgreichen Festverlauf zeigt sich auch Karin Niederberger-Schwitter, die Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes (EJV).  Sie wird das 32. Eidgenössische Jodlerfest in bester Erinnerung behalten. «Es war grandios. Ich bin überglücklich, dass alles so gut geklappt hat. Basel hat die Jodlerfamilie begeistert», ist ihr Fazit.

Der Festakt am Sonntagmorgen und der Festumzug am Nachmittag bildeten den Abschluss. Auch Bundesrätin Elisabeth Baume-Schneider nahm daran teil. Sie sprach in ihrer Rede am Festakt davon, dass Jodeln Räume für Begegnung schaffe und den Zusammenhalt stärke.

Das nächste Eidgenössische Jodlerfest findet in drei Jahren anfangs Juni in Burgdorf statt.