Fahnenschwingen

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Das Fahnenschwingen hat eine lange Tradition. Neuesten Erkenntnissen zufolge waren es hierzulande die Älpler aus den Zentralschweizer Kantonen, welche schon vor dem 16. Jahrhundert kurzstielige Fahnen (Fahnengrösse 120 x 120 cm) schwangen. Seit 1922 sind die Fahnenschwinger Teil des Eidgenössischen Jodlerverbandes. Bei einem Wettvortrag stehen den Aktiven zahlreiche Schwünge zur Verfügung, die während drei Minuten beidhändig in einer Choreografie gezeigt werden. Die Juroren können nach verschiedenen Kriterien Punktabzüge machen, z. B. wenn der Kreis, in dem der Akteur steht, übertreten wird. Es gibt Einzel- und Duettdarbietungen. Die Fahnenschwinger werden am Eidgenössischen in der Barfüsserkirche bewertet.

Teilnehmende

Rund 200 Fahnenschwinger stellen sich am Eidgenössischen in Basel einzeln oder zu zweit den strengen Kriterien der Jury. Die Teilnehmenden müssen sich wie die Jodler und die Alphornbläser im Vorfeld des Eidgenössischen an einem Unterverbands-Jodlerfest mit einer entsprechenden Note qualifizieren. Die Namen der Aktiven und die Vortragszeiten werden ab Frühling 2020 kommuniziert.

Vortragslokal

Die Bewertungsvorträge im Fahnenschwingen finden jeweils windgeschützt in einem Gebäude statt. Das Lokal muss eine Innenhöhe von 8.10 Meter aufweisen. 

Barfüsserkirche

Als ehemalige Klosterkirche beherbergt die Basler Barfüsserkirche heute das Museum für Geschichte des Historischen Museums Basel. Sie befindet sich direkt über dem berühmten Basler Barfüsserplatz. Die Kirche verfügt über die für das Fahnenschwingen benötigte Innenhöhe von 8,10 Meter. Gezeigt werden rund 200 Vorträge, einzeln und als Duett.

Barfüsserkirche